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Baccarat – ein Spiel der Könige

Die Geschichte des beliebten Baccarats reicht mehr als 500 Jahre zurück ins mittelalterliche Italien und war für Jahrhunderte als Kartenspiel der Aristokratie bekannt. Baccarat ist eines der ältesten Kartenspiele überhaupt. Das Baccarat-Spiel wurde im 14. Jahrhundert von Felix Falguiere oder Falguierein in Italien ins Leben gerufen. Er nannte das Spiel "Baccara", italienisch für "Null", da alle Zehner- und Bildkarten einen Null-Wert haben. Die allgemein bekannte französische Schreibweise "Baccarat" wurde später weltweit übernommen.

Eine Jungfrau ist an allem schuld

Wie vieles beruht auch das Baccarat-Spiel auf einer alten Sage. Es wird vermutet, dass das italienische Baccara-Spiel auf der alten etruskischen Legende einer Jungfrau basierte, die einen neunseitigen Würfel werfen musste. Das Ergebnis des Wurfs bestimmte ihr Schicksal. Wenn sie eine 8 oder eine 9 warf, wurde sie zur Priesterin erhoben. Wenn sie eine 6 oder 7 warf, durfte sie leben, aber an zukünftigen religiösen oder gemeinschaftlichen Ereignissen nicht teilnehmen. Wenn sie unter 6 warf, wurde sie erbarmungslos ins Meer geworfen und ertrank. Eine schaurig-schöne Geschichte, aber daraus ergaben sich die Anfangsregeln des Kartenspiels Baccarat. Heute wird niemand mehr ins Meer geworfen (so hoffen wir doch). Wer aber unter 6 wirft, verliert das Spiel – diese Regel hat also bis heute immer noch ihre Gültigkeit behalten.  

Die Regeln haben sich im Laufe der Zeit geändert

Die ursprünglichen Regeln des Baccarat-Spiels verliefen noch etwas anders als heute. Die Karten wurden von vier verschiedenen Dealern ausgeteilt und jeder der Spieler hatte die Möglichkeit, der Bankier zu sein. Spieler konnten Wetten sowohl gegen andere Spieler als auch gegen das Haus platzieren. Heute gibt es einen Dealer, Wetten werden in der Regel gegen das Haus platziert, und das Haus dient auch als Bankier.

Baccarat gewinnt an Beachtung

Durch die Adelshäuser wurde das Spiel schnell bekannt und wurde immer populärer. Das Netz der Aristokratie sorgte dafür, dass Baccarat in Frankreich und England weitere Anhänger fand. In Frankreich hieß das Spiel Chemin de Fer. Das Spiel war ein Favorit von König Karl VIII. sowie den Adligen, die ihn zahlreich umgaben. Baccarat wurde mit immer mehr Begeisterung gespielt und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Auch in England fand das Spiel schnell seine Anhänger, bis hin zu König Edward VII., damals noch Prinz. Auch wenn das Spiel zu dieser Zeit immer noch illegal war, so hinderte es die High Society nicht, in privaten, ländlichen Gesellschaften an Wochenenden diesem aufregenden Spiel zu frönen. Eine Besonderheit erreichte das Baccarat-Spiel durch den Briten Ian Fleming, der sich vom Spiel Chemin de Fer inspirieren ließ und die berühmte Romanfigur James Bond schuf.

Baccarat ist nicht mehr aufzuhalten

Baccarat nahm den Sprung über den großen Teich nach Südamerika und in die Karibik. In Kuba war Baccarat als Punto Banco bekannt und wurde in vielerlei Hinsicht an die lokale Kultur angepasst. Eine der Hauptveränderungen war, dass die Spieler nur gegen das Haus und nicht gegeneinander spielen konnten. Die Casinos fungierten auch als Bank und somit wurde das Privileg nicht mehr an die einzelnen Spieler weitergegeben. Diese Art von Baccarat wurde als "American Baccarat" bekannt.

Im Jahre 1959, kurz vor Schließung der Havanna-Casinos durch die Regierung von Fidel Castro, brachte Tommy Renzoni, ein Baccarat-Spieler und Autor, eine neue Version des Spiels in das Sands-Casino in Las Vegas und nannte es Punto Banco. Bis dahin war Baccarat in Amerika nicht unbedingt ein großes Casino-Spiel.

Baccarat verliert auch in Amerika nichts an seinem elitären Image  

Baccarat hat sich in den Anfängen in Amerika nie so durchgesetzt wie beispielsweise das typische Casinospiel Roulette oder gar die Spielautomaten. Casinobesitzer vermarkteten Baccarat als Spiel für die Auserwählten und setzten so bewusst das elitäre Image von Baccarat fort. Hohe Mindesteinsätze, persönlicher Service und private Räume mit vornehmer Ausstattung waren genau das, was ein dem Spiel angemessenes Ambiente ausmachten. Die Atmosphäre war es – wie zu damaligen Zeiten – die den Grundstein für eine Zukunft des Spiels legten. Dies brachte natürlich nur zusätzliche Aufmerksamkeit und verstärkte den Reiz des Baccarat-Spiels.

Online Casinos verhelfen Baccarat zu neuem Glanz

Das Online Casino hat das ehemalige Baccarat-Spiel der Aristokratie und der High Society wieder ins rechte Licht gerückt und letztendlich zum Durchbruch verholfen. Seit den 1990er Jahren ist dieses klassische und spannende Spiel mit niedrigen Einsätzen bewusst promotet worden und die Fangemeinde hat über die Zeit rasant zugenommen. Jedes gute Online Casino, was auf sich hält, bietet Baccarat an und natürlich auch als virtuelle Version sowie für alle mobilen Geräte. Dazu werden Spielstrategien und Hintergrundwissen vermittelt. Nicht zuletzt werden Tipps für ein bewusst eingesetztes „Money-Management“ angeboten, um sich einerseits von illegalen Online Casinos abzugrenzen und zum anderen, um der Suchtgefahr entgegen zu treten.  

 

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