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Gaming auf dem Smartphone – Deshalb könnten schon bald alle nur noch mit dem Handy zocken

 

Das Klischee vom verschwitzten Gamer, der sich in seiner Bude einsperrt und nur die Sonne sieht, wenn der Pizzabote dreimal klingelt und ein schwacher Streifen Licht ihn benetzt, spukt noch immer schwach durch die breite Öffentlichkeit. Dabei ist das Phänomen Gaming inzwischen ein fester Teil unserer Gesellschaft geworden und nimmt einen völlig anderen Stellenwert ein als noch vor 15 Jahren. Heutzutage kann jeder Mensch ein Gamer sein – und das völlig offen und ohne Repressalien.

Großen Anteil daran nimmt nicht nur die wachsende Zahl der klassischen PC- und Konsolengamer, sondern ein technologischer Fortschritt im Speziellen: Mobile Gaming. War das gepflegte Zocken auf dem Smartphone bis in die 2010er Jahre noch Lichtjahre von dem entfernt, was PlayStation und Co. Auf die heimischen Bildschirme zauberten, verschwimmen die Grenzen mit jedem Jahr, das vergeht – nicht nur technisch, sondern auch spielerisch. In unserem Artikel zeigen wir, warum Mobile Gaming schon bald den nächsten Schritt zum Gaming-Medium Nummer Eins machen könnte.

Freiheit in allen Dingen

Unser erstes Argument pro Mobile Gaming dürfte wohl kaum jemanden überraschen. Zocken auf dem Smartphone ist schlicht bequem und flexibel. Mittlerweile haben sich die smarten Geräten zu wahren Wunderwerken der Technik entwickelt und – großer Vorteil – passen dabei in jede Hosentasche. Egal ob ihr im Online Casino mit Handy bezahlen wollt oder im Zug zwei bis zehn Runden Fortnite anpeilt: Mit dem Smartphone habt ihr jederzeit die Freiheit, wann und wo ihr zockt.

Angst vor technischen Beschränkungen muss sich dabei kaum noch ein Gamer machen. Selbst auf dem ältesten Smartphone lassen sich mit der richtigen Software inzwischen die ganz großen Blockbuster spielen. Cloud-Streaming-Technologie macht's möglich! Nachdem Unternehmen wie Shadow Blade bereits vor rund einem Jahr damit begonnen haben, Videospiele dank usgelagerter Server- und Streaming-Technologie selbst auf den kleinsten Bildschirm zu bringen, zieht Google Ende des Jahres im großen Stil nach und bringt mit Google Stadia einen ganz eigenen Cloud-Service mit Abo-Modell.

Die Freiheit besteht also nicht mehr nur darin, zu entscheiden, wo und wann ihr zockt, sondern lässt inzwischen auch offen, was ihr zockt.

Schlichtheit in allen Dingen

Ein weiterer, nicht zu verachtender Faktor, der Mobile Gaming vom klassischen Gaming abhebt, ist die Schlichtheit der Spielsysteme und Oberflächen. Mit dem Paradigmenwechsel, der gepflegtes Zocken in die Mitte der Gesellschaft rückte, veränderte sich auch die Spielerschaft. Core-Gamer sind inzwischen nicht mehr als ein kleiner Teil der Community. Stattdessen finden immer mehr sogenannte „Casuals“, also Gelegenheitsspieler über das Smartphone ihren Weg in den Gaming-Kosmos.

Dementsprechend simpel fallen viele der Spiele für die praktischen Kleingeräte aus. Und das sowohl spielerisch als auch in puncto Benutzeroberfläche. Das Gros der Handy-Spiele ist daraufhin optimiert, kurze Matches mit simplen Eingaben zu ermöglichen, um eine Gaming-Erfahrung für Zwischendurch zu gewährleisten. Für Core-Gamer mag diese Art zu zocken nicht optimal sein, für den Casual hingegen könnte es kaum einen besseren Einstieg ins Gaming geben. Viel Potenzial schöpfen Mobile Games also auch in ihrer Schlichtheit aus und schaffen daher einen Massenmarkt, der sich deutlich vom klassischen Gaming unterscheidet.

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